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Die Mediation wandelt negative Energie, die in den Konflikt investiert wird, in positive um, die dann zur Umsetzung der Vereinbarung bereitsteht.
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Konflikte unter Kolleginnen und Kollegen führen zu einem Produktivitätsverlust von 20 bis 30 Prozent.
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Die Mediation geht über den Rechtsfrieden hinaus und schafft allgemeinen Frieden.
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“Wenn die Menschen mehr Fragen stellten, anstatt zu interpretieren, hätten wir weniger Konflikte.”
Dr. Silke Buss
Mediatorin
Kommunikationsberaterin/ Coach
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Mediation

Konflikte per Mediation lösen

Weil alle gewinnen. Weil wir damit eine friedliche Zukunft ebnen.

Offene Gespräche vermeiden, Kritik unterdrücken, Ärger herunterschlucken und viel interpretieren anstatt zu fragen führt zu Unzufriedenheit, negativen Gedanken und verletzten Gefühlen. Und schon ist er da, der Beginn eines Konflikts. Und was tun wir? Statt ein Gespräch zu suchen, tendieren viele Menschen dazu, genau das zu vermeiden. Anstatt die Luft zu bereinigen, akzeptieren sie, dass diese immer dicker wird. So nimmt der Konflikt Fahrt auf: Die Distanz wird größer, das Misstrauen wächst, und negative Gefühle verstärken sich. Alles, was der oder die andere macht, interpretieren wir als feindliche Aktion gegen uns. Doch ist sie das wirklich? Nein, keineswegs. Eines der Hauptmerkmale eines Konflikts ist der Verlust der Fähigkeit, die Kommunikation und Handlung des oder der anderen realistisch zu interpretieren. Wir sind nicht mehr in der Lage, eine positive Motivation dahinter zu erkennen. Jedoch liegt jeder Handlung und jeder Kommunikation eine positive Motivation zugrunde, weil wir mit ihr unsere Grundbedürfnisse zu befriedigen suchen, die jede Persönlichkeit in individueller Gewichtung besitzt: 1) Sicherheit empfinden, 2) sich wichtig fühlen, Anerkennung und Ergebnisse erreichen 3) Neues spüren, neue Erfahrungen machen und 4) sich integriert zu fühlen.

Die Mediatorin

Dr. Silke Buss
Dr. Silke Buss ist vom portugiesischen Justizministerium offiziell als Mediatorin anerkannt. Die deutsch-portugiesische Kommunikationsberaterin legte 2018 bei der Generaldirektion für Justizpolitik (DGPJ) eine Zusatzprüfung über Mediation unter besonderer Berücksichtigung der portugiesischen Gesetzgebung ab. Dr. Silke Buss hatte ihre Fachkenntnisse in einem zweisemestrigen, praxisnahen Studium an der Fachhochschule Koblenz 2014/15 erworben.
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FAQ

Häufige Fragen

Ein weltweit praktiziertes Verfahren zur Konfliktlösung. In Portugal wird sie über das Mediationsgesetz geregelt. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit entzogen werden. Die Mediatorin/ der Mediator ist unparteiisch und unabhängig. Sie/ er sichert die strenge Vertraulichkeit und führt durch die fünf Phasen einer Mediation. Mit Frage- und Coachingtechniken hilft sie/ er den Mediandinnen/ Medianden, eine Lösung für ihren Konflikt zu finden.

Um einen Konflikt tatsächlich zu lösen, reicht ein Rechtsfrieden nicht aus. Die Mediation erreicht einen allgemeinen Frieden, der den emotionalen Frieden, Beziehungsfrieden und die persönliche Zufriedenheit aller Beteiligten einschließt.

Ja. Eine der Prinzipien der Mediation ist die Freiwilligkeit. Die freiwillige Teilnahme gilt für das gesamte Verfahren. Sie haben also das Recht, die Mediation jederzeit und ohne Begründung zu verlassen.

Konflikte unter Kolleginnen und Kollegen führen zu einem Produktivitätsverlust von 20 bis 30 Prozent. Die Mediation vermag das gute Arbeitsklima und den Teamgeist wieder herzustellen. Qualifizierten Arbeitskräften die Chance zu geben, ihren Konflikt in einer Mediation zu lösen, anstatt sie zu entlassen, sichert das kontinuierliche Qualitätsniveau eines Unternehmens, ist wirtschaftlicher und nachhaltiger. Europaweit nimmt die Zahl an Firmen beständig zu, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Mediation inhouse anbieten.

Was eine Mediation von einem einfachen Gespräch unterscheidet, ist ihre Struktur in fünf Phasen sowie die Führung durch eine Mediatorin/ einen Mediator, die/ der Frage- und Coachingtechniken anwendet. Die Prinzipien der Mediation schaffen eine günstige Atmosphäre.

Gering. Die Mediation ist die nachhaltigste Methode zur Konfliktlösung, weil sie die einzige ist, bei der die Beteiligten selbst eine Einigung erreichen und für diese die volle Verantwortung übernehmen. Und die Motivation, eine eigens entwickelte Vereinbarung umzusetzen, ist von Natur aus hoch.

Die Dauer einer Mediation hängt davon ab, wie ernst, komplex und tief greifend ein Konflikt ist, wie viele Personen an ihm beteiligt sind und welche Fähigkeiten und Einstellungen sie einbringen. Im Vorgespräch ist in der Regel eine zeitliche Einschätzung möglich.

An ihren/ seinen hervorragenden Kommunikations- und Coaching-Kompetenzen. Diese Fähigkeiten sind essenziell, damit die Mediandinnen und Medianden die Konfliktsituation differenziert betrachten und Fakten von Meinungen und Bedürfnissen unterscheiden können. Sie sind ebenfalls entscheidend dafür, dass die Konfliktbeteiligten ihren Fokus auf ihre wirklichen Bedürfnisse, ihre Ziele und ihr zukünftiges Wohlbefinden zu richten vermögen. Die Lösung eines Konflikts wird immer auf der Faktenebene gefunden.

Die Mediation kann alle Konflikte lösen, bei denen die Konfliktbeteiligten noch in der Lage sind, positiv zu denken. Sie stößt hingegen an ihre Grenze, wenn ein Konflikt ein Stadium erreicht, in dem die Beteiligten nur noch destruktiv sind und alles daran setzen, der oder dem anderen zu schaden, selbst wenn sie dadurch selbst Nachteile erleiden. Hier ist die Mediation überfordert.

Ja. In Portugal ist die Mediationsvereinbarung rechtsgültig ohne zusätzliche juristische Anerkennung unter folgenden Voraussetzungen:

  • die Mediatorin/ der Mediator ist in die Liste des portugiesischen Justizministeriums eingeschrieben
  • die Mediandinnen/ Medianden sind hinsichtlich der Vereinbarung rechtsfähig
  • die Mediation erfolgt rechtskonform
  • die Mediationsvereinbarung verstößt nicht gegen die öffentliche Ordnung.

In manchen Mediationen empfiehlt es sich, juristischen Rat einzuholen.

Ja. Mit Beginn der Mediation, also der Unterzeichnung des Mediationsvertrags, ruhen alle rechtlichen Fristen. Am Ende der Mediation kann die Klage zurückgezogen oder wieder aufgenommen werden.

Nein. Das Mediationsgesetz verordnet hier absolute Schweigepflicht. Die Verpflichtung, Inhalte vertraulich zu behandeln, wird nur aufgehoben durch Verstöße gegen die öffentliche Ordnung (z. B. häusliche Gewalt).

Das ergibt keinen Sinn, denn die Lösung eines Konflikts ist so persönlich wie der Konflikt an sich. Selbst wenn über ein Gut gestritten wird, ist dieses Gut in der Regel nur vorgeschoben, um den eigentlichen Konflikt zu verdecken, der tiefer liegt und aus verletzten Gefühlen und empfundener Ungerechtigkeit resultiert.

Selbstverständlich.

Wenden Sie sich gerne direkt an mich: Tel. +351 93 822 37 62 | sbuss@buss.pt

Dr. Silke Buss
Mediatorin
Kommunikationsberaterin/ Coach

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Email: sbuss@buss.pt

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